Freitag, 30. Juli 2010

Seamus Blake Quartet

Seamus Blake gilt als einer der besten und kreativsten jungen Saxofonisten in New York. Der in Kanada aufgewachsene Engländer spielte zuerst Violine, wechselte aber bereits als Jugendlicher aufs Saxofon. Er war noch Student am Berklee College als er bereits Aufnahmen mit Viktor Lewis machte. 2002 gewann er den „International Thelonious Monk Saxofone Competition“. In seinem Quartet spielen hochkarätige Mitmusiker: Pianist Dave Kikoski, der heute ebenfalls in New York lebt und wie Blake langjähriges Mitglied der Mingus Big Band ist, der australische Bassist Matt Clohesy, der auch eine klassische Ausbildung hat und schon mit dem Melbourne Symphony Orchestra auftrat, sowie der vielseitige, melodiös spielende Scofield-Drummer Bill Stewart.

Seamus Blake, ts
Dave Kikoski, p
Matt Clohesy, b
Bill Stewart dr

 

 

Craig Taborn Solo-Piano

Obschon Craig Taborn sich meist im Jazz bewegt, begibt er sich auch in die Gefilde von Dark Ambient and Techno. Erstmals bekannt wurde Taborn in den 1990er-Jahren als Mitglied der James Carter Band. Der Inhaber eines Abschlusses in "Liberal Art" der University of Michigan spielte mit unzähligen Musikern zusammen: Nebst der Zusammenarbeit mit Dave Binney und Wayne Krantz spielt er mit Adam Rogers sowie Tim Berne und ist Mitglied von Chris Potter’s „Underground“. Er leitete aber auch ein eigenes Trio. Taborn gilt als einer der kreativsten zeitgenössischen Jazzpianisten, was auch Keith Jarrett Entdecker Manfred Eicher nicht verborgen blieb: Direkt nach seinem Konzert in Langnau wird Craig Taborn in Lugano für das renommierte Label ECM sein Solo-Programm auf CD aufnehmen.

Craig Taborn, p