Donnerstag, 29. Juli 2010

Roy Hargrove Quintet

Der Trompeter und Flügelhornist Roy Hargrove wurde von Wynton Marsalis entdeckt und hat mit den unterschiedlichsten Musik-Grössen in verschiedensten Stilrichtungen gearbeitet. Spätestens nach dem Gewinn von zwei Grammys – 1998 für „Habana“ mit seiner afrokubanischen Band Crisol und 2002 für „Directions in Music“ zusammen mit Herbie Hancock und Michael Brecker – erlangte er Weltruhm. Es gibt nichts Beliebiges in seinem Spiel – im Gegenteil: nur wenige seiner Weggefährten erreichen in der improvisierten Musik ein derart grosses Mass an Verbindlichkeit. Die coole Souveränität seines Vortrags ist jedes Mal erstaunlich. In Langnau wird er seine Vielseitigkeit mit seinem hochkarätig besetzten Quintett unter Beweis stellen.

Roy Hargrove, tp
Justin Robinson, as
Jonathan Batiste, p
Ameen Sultan Saleem, b
Montez Coleman, dr

 

 

Samuel Huguenin Symbolic 4tet

In seinem Debütalbum «Un peu plus à l’est» zeigt der Saxophonist Samuel Huguenin überraschende Kompositionsfähigkeiten. Der Waadtländer hat alte Musik an der Schola Cantorum in Basel und Jazz am Konservatorium in Montreux studiert und mischt in seinen Kompositionen frisch und fröhlich afrikanische Rhythmen, orientalische Melodien sowie balkanische Trance. Dabei schafft er es, die üblichen Klischees zu vermeiden. Huguenin ist nicht nur ein talentierter Komponist und Instrumentalist. Er hat sich für sein Symbolic 4tet auch brillante und geistreiche Musiker als Partner gewählt. Gemeinsam präsentieren sie eine ausdrucksstarke und erstaunlich organische Musik, wo jede Improvisation ein neues Abenteuer wird.

Samuel Huguenin, as / ss
Gabriel Zufferey, p
Manu Hagmann, b
Gilles Dupuis, dr