|
Das Team der Dozentinnen und Dozenten 2009 Hier stellen wir Ihnen die Lehrer vom JAZZ WORKSHOP und des Junior Jazz Workshops 2009 vor.
| Miguel Zenón, sax, Leitung Miguel Zenón wächst in San Jaun, Puerto Rico, auf und studiert an der Escuela Libre de Musica klassisches Saxofon. Mit dem Studium am Berklee College of Music beginnt er sich ernsthaft mit Jazz auseinander zu setzten. Nach dem Abschluss mit Diplom erhält er ein Stipendium für die Manhattan School of Music, 2001 macht er den " Masters in Saxophone Performance". Die Liste seiner Lehrer ist beeindruckend: Angel Marrero, Leslie Lopez, Rafael Martinez, Danilo Perez, Dick Oatts, Dave Liebman, George Garzone and Bill Pierce. Nicht minder beeindruckend ist die Reihe der Musiker, mit denen er zusammenspielte und spielt: David Sanchez, Charlie Haden, The Village Vanguard Orchestra, Bobby Hutcherson, Bob Moses and Mozamba, The Either Orchestra, Guillermo Klein y Los Guachos, The Mingus Big Band, Jerry Gonzalez & The Fort Apache Band, Ray Barretto, Steve Coleman – und viele andere!
Als eines der Gründungsmitglieder tourte er mit dem SF Jazz Collctive durch die ganze Welt – an der Seite von Joshua Redman, Bobby Hutcherson, Nicholas Payton, Joe Lovano, Dave Douglas and Brian Blade.
Miguel Zenón gab mehrere CDs unter eigenem Namen heraus, klassierte sich wiederholt in Toppositionen des Downbeat Critic’s Poll, macht ausgedehnte Konzert-Tourneen – und setzt sich intensiv mit der Musik seiner Heimat auseinander, der "Musica Jibara" von Puerto Rico. Er unterrichtet und leitet Workshops und Master Classes an Instituten wie Banff Centre, University of Manitoba, LeMoyne College, The Brubeck Institute, Berklee College of Music, Conservatoire de Paris, Rotterdam Conservatory, Manhattan School of Music… und nun leitet er den Jazz Workshop der LJN 2009!
|
| Michael Rodriguez, tp Dass Michael Rodriguez, geboren 1979 in Queens, New York, Jazzmusiker wird, verdankt er seinem Vater: Er unterstützt seinen Sohn und motiviert ihn zu einer guten Ausbildung. Michael Rodriguez studiert an der New World School of the Arts in Miami, Florida, und an der University of Miami. Dann wechselt er an die New School University in New York, die er mit dem Master abschliesst. Michael Rodriguez spielte und spielt mit namhaften Musikern und in berühmten Formationen, unter anderen mit dem Pianisten Eric Reed, mit Clark Terry, Bobby Watson, Quincy Jones, Joe Lovano, mit dem Toshiko Akiyoshi Orchestra, dem Chico O'farill Orchestra, dem Lincoln Center Jazz Orchestra , mit der Pop Ikone Jessica Simpson, mit der Carnegie Hall Jazz Band, mit Carla Bley, mit Harry Conick jr., mit dem Eddie Palmieri Septet, dem Lincoln Center Afro-Cuban Jazz Orchestra, dem Smithsonian Jazz Orchestra, mit Bob Minzter, Gonzalo Rubalcaba oder dem Charlie Haden Liberation Orchestra.
|
| Luis Perdomo, p Luis Perdomo, geboren 1971 in Caracas, Venezuela, wächts in einem Haus voller Musik auf und hört bereits als Kind die Platten von Bud Powell und Oscar Peterson. Mit 12 Jahren tritt er erstmals am venezolanischen TV auf – und von da an ist es klar: Louis will Jazz machen. Ein Stipendium an der Manhattan School of Music wird zum Katalysator! Nach dem Master in Jazz Performance 1997 studiert er beim legendären Sir Roland Hanna am Queens Collage – eine weitere prägende Erfahrung. Seine Entwicklung wird aber nicht bloss im Klassenzimmer weitergetrieben: Nach seinem Umzug nach New York sammelt Luis Perdomo auch auf der Bühne Erfahrungen, zum Beispiel mit Ray Barretto, Brian Lynch, David Sanchez, Brian Blade, Steve Coleman, Claudia Acuna, Dave Valentin, Jane Bunnett, John Benítez, Ralph Irizarry, Steve Turre, Bobby Watson, Jerry Gonzalez and the Fort Apache Band, Alice Coltrane, Roy Hargrove und Claudia Acuna – eine beeindruckende Liste, was die Qualität der Musiker betrifft, aber auch die Breite der Stilrichtungen. Luis Perdomo ist geschätzt als origineller und kreativer Improvisator, er setzt aber auch Zeichen als Komponist und Arrangeur: So etwa auf Ray Barretto’s "Homage to Art Blakey" oder Miguel Zenón’s "Ceremonial" – und als Leader auf seiner ersten CD" Focus Point".
|
| Hans Glawischnig, b Hans Glawischnig, geboren 1970 in Graz, Österreich, beginnt 1976 mit Geige an der Musikakademie Graz, wechselt 1983 zum Elektrobass und 1986 zum Kontrabass, der seither sein eigentliches Instrument ist. Nach einem Teilzeit-Studium an der Jazzabteilung der Grazer Akademie besucht er – dank eines Stipendiums – das Berklee College of Music. Er tritt mit renommierten Musikern auf, z.B. mit Bruce Gertz, Hal Crook, Phil Wilson, Greg Hopkins oder Steve Smith und schliesst 1992 das Studium "cum laude" ab.
Im gleichen Jahr nimmt er das Studium an der Manhattan School of Music auf, wiederum dank eines Stipendiums. Gleichzeitig gibt er Unterricht und arbeitet in verschiedenen Bands mit. Nach dem Abschluss 1994 folgen Engagements in unterschiedlichen Formationen, Arbeit als Freelancer, Plattenaufnahmen, u. a. für Blue Note, Konzert-Tourneen und vielseitige Projekte. Die Liste der Musiker, mit denen er spielte und spielt ist beeindruckend: Bobby Watson's Urban Renewal, Victor Lewis, Mark Soskin, Sammy Figueroa, Steve Kroons, Maynard Ferguson's Big Bop Nouveau, Ray Barretto's New World Spirit ensemble, Paquito D'Riviera, Dave Samuels und Bobby Sanabria, Rick Margitza, Richie Beirach, Billy Hart, Joe Locke, Dave Binney, Adam Rogers, Steffon Harris, Claudio Roditi, Billy Drewes, Brian Lynch, Phil Woods und Claudia Acuna – um nur einige zu nennen!
|
| Henry Cole, dr Henry Cole, 29 Jahre alt, studiert klassische Percussion am Conservatorio de Musica de Puerto Rico und erscheint 1999 erstmals in der Musikszene von San Juan. Über das Studium am Berklee College of Music in Boston findet er den Weg zum Jazz, kehrt voller Energie nach Hause zurück und wird der erste Haus-Drummer des “Jazzboriken” Festival in San Juan, Puerto Rico. So spielt er mit vielen Grössen des Latin Jazz, etwa mit Giovanni Hidalgo, Bobby Valentin, Anthony Carrillo, Dave Valentin und Paoli Mejias. Er sammelt Erfahrungen im und ausserhalb des Jazz, spielt Latin, Salsa, Rock – und leitete Clinics für Schlagzeug am Percussion Festival des Conservatorio de Musica de Puerto Rico.
2003 wagt er – mittlerweile ein gesuchter und einflussreicher Drummer der Insel – den Schritt in die USA, wo er ein Stipendium für die renommierte Manhattan School of Music erhält. Innerhalb von zwei Jahren geht sein Stern auf und er spielt mit unzähligen Stars, wie David Sanchez, Claudio Roditi , Eduard Simon,The Chico O'Farril Afrocuban Big Band, Andy Gonzales, Ray Barreto,Orlando "Puntilla" Rios, Papo Vazquez, Michelle Roosewoman, Paquito d’ Rivera, David "Fathead" Newman, Dave Samuels und vielen anderen. Konzertourneen führen in durch die USA, Mexico, Mittelamerika und Europa. 2006 ist er unterwegs mit dem Programm "Jazz at Lincoln Center – American Music Abroad", eine Konzerttour, auch bekannt also "The Jazz Ambassadors", welche die Musik Amerikas repräsentiert.
|
| Nikolai Karageorgiev, g Nikolai Karageorgiev, geboren 1973, wächst in Bulgarien auf und lernt als erstes Instrument Geige. Nach dem Abschluss des Musikgymnasiums in Plovdiv studiert er an der örtlichen Musikakademie und spielt im Symphonieorchester Plovdiv.
Noch im Gymnasium wechselt er auf die elektrische Gitarre und spielt in ersten Bands. Von 1998 bis 2002 lebt und spielt Nikolai Karageorgiev in Norwegen, ehe er zwischen 2003 und 2008 an der Swiss Jazz School Bern bei Francis Coletta elektrische und bei Christoph Borter klassische Gitarre studiert.
Er spielte und spielt in diversen Formationen mit verschiedenen Musikern, zum Beispiel mit dem Swiss Jazz Orchestra, mit Siphon, Billy Cobham, Markus Stockhausen, NGO, Stefanie Heinzmann & Band, mit denen er an zahlreichen Festivals und Events auftritt.
|
| Andreas Schaerer, voc Andreas Schaerer, geboren 1976, bildet sich zum Primar- und Realschullehrer aus und studiert von 2000 bis 2006 an der Swiss Jazz School: Er geniesst Gesangs- und Improvisationsunterricht bei Sandy Patton, Andy Scherrer sowie Denise Bregnard und besucht Workshops unter anderen bei Mark Murphy, Darmen Meader "N.Y. Voices", Michael Brecker, Daniel Schnyder, Jim McNeely. Ab 2004 studiert er Komposition und Arranging bei Klaus Koenig, Frank Sikora und Christian Henking. Im Herbst 2006 schliesst er sein Studium ab.
Er arbeitet mit Musikern aus verschiedenen Stilrichtungen zusammen, so zum Beispiel mit Colin Vallon, Till Wyler, Joe Haider, Marc Stucki, Baenz Oester, Benedikt Reising, Marco Mueller, Simon Heggendorn, Benoit Piccand, Christoph Steiner, Wiener Jazzwerkstatt, usw. Er ist Initiant der "Berner Jazzwerkstatt", macht in so unterschiedlichen Projekten wie "Hildegard lernt fliegen", "Kreislers musikalisch poetischer Klub", "Marc Stuckis MAX" mit – und er wirkt zudem als Studiosänger, Komponist und Arrangeur.
|
| Hans Ermel, b Hans Ermel, geboren 1971 im Emmental, studierte an der Jazzschule Luzern bei Heiri Känzig. Daneben nahm er Unterricht für klassischen Kontrabass bei Béla Szèdlak und besuchte Workshops im In- und Ausland, u.a. bei Niels-Henning Ørsted Pedersen, Miroslav Vitous, Steve Coleman, Ray Anderson und Dave Liebman.
Zu Ermels vielseitigen Projekten gehören etwa Singers of Berne (u.a. mit Polo Hofer), Hans Ermel Quartet (u.a. mit Arnie Lawrence) in New York, Jazz Experience (mit Marco Figini und Lukas Bitterlin), Pop-Rock-Band Starfish, Die 4 Tenöre, Frank Sinatra Tribute Band, Hip Hop Dance- and Music-Company Slick Minority. Daneben spielt er in klassischen Ensembles (u.a. Berner Symphonie Orchester) und war an Musical- und Theaterproduktionen beteitligt (u.a. Dschungelbuch, Der kleine Horrorladen, Evita, Miss Saigon, Les Misérables, West Side Story).
|
| Johannes Walter, tp Johannes Walter studierte an der Berufsschule der Swiss Jazz School (HMT Bern) auf dem Hauptinstrument Trompete bei Bert Joris (Performance- und Pädagogikdiplom).
Meisterkurse u.a. bei Nicholas Payton, Bobby Shew, Kenny Barron, Claudio Roditi. Er spielt mit Bands und in eigenen Projekten verschiedener Stilrichtungen regelmässig Konzerte im In- und Ausland, u. a. mit Phil Woods, George Robert, Andy Scherrrer, Buddy De Franco, Franco Ambrosetti, Swiss Jazz Orchestra, Chala Cubana. u.a.m.
|
| Ivo Prato, sax Ivo Prato, geboren 1967, ist in Langnau im Emmental aufgewachsen. Als Kind lernte er Klarinette und erhielt eine klassische musikalische Ausbildung. Später kam das Interesse am Jazz und mit 18 Jahren lernte er autodidaktisch Saxofon zu spielen.
1988, mit 21 Jahren, begann er freischaffend als Musiker zu arbeiten und erteilte Musikunterricht. Mit Konzertauftritten und Unterricht finanzierte er sich in den Jahren 1995 bis 2000 die Ausbildung zum Musiker und Musiklehrer an der Fachhochschule der Künste Swiss Jazz School in Bern.
Er arbeitet hauptsächlich in der Schweiz in verschiedenen Formationen und Projekten, tritt an Festivals, in Clubs und bei diversen Anlässen auf, macht Aufnahmen und bewegt sich dabei vorwiegend im Jazz und angrenzenden Stilen. |
|
|