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Das Team der Dozentinnen und Dozenten 2010 Hier stellen wir Ihnen die Lehrer vom JAZZ WORKSHOP und des Junior Jazz Workshops 2010 vor. Die Liste sowie die Musiker-Biografien werden laufend ergänzt.
| David Binney, sax Geboren 1961 in Miami, wuchs David Binney in Südkalifornien auf. Als Kind hörte er die Jazzplatten seiner Eltern und entdeckte so seine Liebe zum Jazz. Bereits mit 19 Jahren fuhr er nach New York, wo er bei Phil Woods, Dave Liebman und George Coleman studierte und Konzerte gab. 1989 nahm er mit Marvin Smitty Smith, Edward Simon, Adam Rogers und Lonnie Plaxico sein erstes Album auf: "Point Game. Er war Gründungsmitglied der Bands Lost Tribe und Lan Xang und wirkte u.a. bei Uri Caines Mahler Projekt und Drew Gress' Jagged Sky mit. David Binney trat 2008 mit seinem Quartet an den LJN auf – 2010 wirkt er nun auch als Teacher.
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| Wayne Krantz, guit Wayne Krantz, geboren 1956, der innovative, eigenständige und eigenwillige Gitarrist, holte sich seine Ausbildung am Berklee College of Music und beim im letzten Dezember verstorbenen Charlie Banacos. Er arbeitete u.a. mit Steely Dan, Michael Brecker, David Binney oder Billy Cobham und nahm seit 1990 sieben Alben auf, beginnend mit "Signals", eingespielt mit Jim Beard, Leni Stern, Hiram Bullock, Anthony Jackson, Dennis Chambers und Don Alias. Weitere Alben, u.a. im Trio mit Bassist Lincoln Goines und Drummer Zach Danzinger folgten. Tourneen führten ihn durch Europa und Asien, aber am Donnerstagabend ist er meist im New Yorker Club "55 Bar" anzutreffen. Eben war Krantz auf Tour sowie im Studio mit Chris Potter – und mit Sänger und Keyboarder Donald Fagen nahm er "Morph the Cat" auf.
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| Ambrose Akinmusire, tp Trompeter Ambrose Akimusire, geboren 1982 in Nigeria, wuchs in Kalifornien auf, studierte an der Berkeley High School und an der Manhattan School of Music. Er ist Gewinner des prestigeträchtigen Wettbewerbs des Thelonious Monk Institute of Jazz und arbeitete schon mit Joe Henderson, Joshua Redman, Steve Colemann, Terence Blanchard, Jimmy Heath, Hal Crook, Billy Higgins und vielen anderen. Er war zudem auf Alan Pasquas CD "The Antisocial Club" zu hören und natürlich auf seiner eigenen Debut-CD "Prelude to Cora". Akinmusire ist in seinen Kompositionen genau bis ins Detail – bis in Einzelheiten, die die Begleiter spielen sollen. Er sieht sich als „Mensch, der stets übervorbereitet ist“, es aber auch liebt, aus dem Moment heraus Dinge zu entwickeln, besonders mit den Musikern seines Quintetts.
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| Craig Taborn, p Der 1970 in Detroit geborene Craig Taborn wurde erstmals bekannt durch seine Mitgliedschaft in der Band des Saxophonisten James Carter. In den 1990er Jahren arbeitete er mit Mat Maneri Roscoe Mitchell, Nate Smith, Gerald Cleaver, Dave Binney, Wayne Krantz, Adam Rogers und anderen; daneben leitete er sein eigenes Trio. Seit 2000 spielte er u.a. mit Tim Berne, im Trio von Susie Ibarra, mit Dave Douglas und dem norwegischen Bassisten Eivind Opsvik, mit Marty Ehrlich, Drew Gress – und mit Chris Potter. Nach einem ersten Album 1994 nahm Taborn 2001 "Light Made Lighter" auf, entstanden im Trio mit Bassist Chris Lightcup und Drummer Gerald Cleaver. 2004 folgte "Junk Magic" im Quartett mit Mat Maneri, Aaron Stewart und Dave King: Hier erweitert er das Spektrum des Jazz durch Computer, Samples und Loops. Craig Taborn spielt zahlreiche Tasteninstrumente: Piano, Orgel oder Synthesizer – und bewegt sich meist im Avantgarde Jazz, aber auch in der Dark Ambient- und Techno-Szene Detroits.
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| Dan Weiss, dr Dan Weiss, der New Yorker Drummer, Tabla-Spieler und Komponist, nahm bereits mit 6 Jahren Schlagzeugunterricht; an der Manhattan School of Music belegte er klassisches Piano und Kompositionslehre. Er spielte als Sideman unter anderem mit David Binney, Ravi Coltrane, Lee Konitz, Dave Liebman und Wayne Krantz. Mehrere Tourneen führten ihn durch die USA und Europa, Südamerika und Asien. Mit Jacob Sacks, p, und Thomas Morgan, b, bildet er ein experimentelles Trio, welches Jazz mit Rezitationen verbindet, freie Elemente und indische Musik, zeitgenössische Klassik und Metal zusammenführt. Seit vielen Jahren setzt er sich zudem intensiv mit der Tabla, der indischen Trommel, auseinander: Er nahm Unterricht bei Guru Pandit Samir Chatterjee und gab Konzerte in klassischer indischer Musik, z.B. mit Ramesh Mishra, Mandira Lahiri oder Anoushka Shankar.
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| Eivind Opsvik, b Eivind Opsvik, 1973 in Oslo geboren, begann als Jugendlicher mit dem Schlagzeug-Spiel, wechselte dann aber zum Bass. In den 1990er-Jahren trat er in norwegischen Clubs und an Festivals auf und spielte Jazz und experimentelle Musik – erwarb aber auch einen Abschluss in klassischem Bass an der Staatlich Norwegischen Musikakademie. Mit der frei improvisierenden Band "The Quintet" nahm er eine erste CD auf.
Seit 1998 lebt er in NYC, ist Teil der dortigen, aktuellen Musikszene und er tritt regelmässig in den wichtigsten Lokalen auf: im Nublu, in der 55Bar, in der Knitting Factory und anderen. Er spielte und machte Aufnahmen u.a. mit David Binney, Mat Maneri, Jacob Sacks und Paul Motian. In seiner eigenen Gruppe "Overseas" spielen einige der besten progressiven New Yorker Musiker, mit denen er drei Alben einspielte. Die 2003er-Aufnahme stand auf der Downbeat-Liste "Best CD's of the year". Aus der Zusammenarbeit mit Aaron Jennings gingen bisher zwei Alben hervor, darunter 2007 "Commuter Anthems" ein Werk mit überraschender Besetzung (u.a. mit Concertina, Banjo, "Pump Organ") und elektronischer Verfremdung sowie Software-Manipulationen.
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| Gretchen Parlato, voc Gretchen Parlatos Markenzeichen ist ihre ätherische Stimme, ihr cooler, lockerer Approach, mit dem sie brasilianische und afrikanische Elemente improvisierend mit Jazz verbindet – und dies alles mit viel Understatement. Ihre Geschichte beginnt in Los Angeles, wo sie in einem offenen musikalischen Umfeld bei Ihren Eltern aufwuchs. Jazz faszinierte sie, weil er einen Künstler zwingt "to figure out who you are and find your own voice."
2003 ging sie konsequenterweise nach New York, um ihren Traum weiterzuverfolgen. Ein Jahr später gewann sie bereits den angesehenen Thelonious Monk International Jazz Vocals Wettbewerb – dabei sassen so namhafte Stars wie Quincy Jones, Al Jarreau und Dee Dee Bridgewater in der Jury! 2005 veröffentlichte sie ihre Debut-CD mit ihrem Namen als Titel – und erntete damit vielseitiges Lob, auch vom Downbeat Magazine. In den folgenden Jahren blieb ihr der Erfolg treu, sie spielte u.a. mit Wayne Shorter und nahm Platten mit namhaften Musikern auf, etwa mit Lionel Loueke, Esperanza Spalding, Kenny Barron oder Terence Blanchard. Wayne Shorter sagt über sie: "There’s no one out there like Gretchen."
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| Christoph Siegenthaler, p Christoph Siegenthaler studierte nach seiner Berufslehre zum Polygrafen von 2003 bis 2007 Jazz-Piano bei Günter Kühlwein, William Evans im Studiengang Performance und Pädagogik an der Hochschule der Künste Bern, Swiss Jazz School.
Christoph Siegenthaler nahm an verschiedenen Master Classes teil, z. B. bei Michael Brecker, Bruce Barth, Art Lande, Paul McCandless, Darmon Meader, Ernie Watts, Janek Gwizdala, Bill Cobham und Enrico Pieranunzi.
Er fühlt sich sowohl im Jazz, wie auch in der Pop-, Rock- und Soulmusik zuhause. Er spielt zahlreiche Festival- und Club-Tourneen im In- und Ausland.
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| Johannes Walter, Leitung Junior Jazz Orchestra / Junior Jazz Meeting Johannes Walter studierte an der Berufsschule der Swiss Jazz School (HMT Bern) auf dem Hauptinstrument Trompete bei Bert Joris (Performance- und Pädagogikdiplom).
Meisterkurse u.a. bei Nicholas Payton, Bobby Shew, Kenny Barron, Claudio Roditi. Er spielt mit Bands und in eigenen Projekten verschiedener Stilrichtungen regelmässig Konzerte im In- und Ausland, u. a. mit Phil Woods, George Robert, Andy Scherrrer, Buddy De Franco, Franco Ambrosetti, Swiss Jazz Orchestra, Chala Cubana. u.a.m.
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| Hans Ermel, Leitung Junior Jazz Workshop Hans Ermel, geboren 1971 im Emmental, studierte an der Jazzschule Luzern bei Heiri Känzig. Daneben nahm er Unterricht für klassischen Kontrabass bei Béla Szèdlak und besuchte Workshops im In- und Ausland, u.a. bei Niels-Henning Ørsted Pedersen, Miroslav Vitous, Steve Coleman, Ray Anderson und Dave Liebman.
Zu Ermels vielseitigen Projekten gehören etwa Singers of Berne (u.a. mit Polo Hofer), Hans Ermel Quartet (u.a. mit Arnie Lawrence) in New York, Jazz Experience (mit Marco Figini und Lukas Bitterlin), Pop-Rock-Band Starfish, Die 4 Tenöre, Frank Sinatra Tribute Band, Hip Hop Dance- and Music-Company Slick Minority. Daneben spielt er in klassischen Ensembles (u.a. Berner Symphonie Orchester) und war an Musical- und Theaterproduktionen beteitligt (u.a. Dschungelbuch, Der kleine Horrorladen, Evita, Miss Saigon, Les Misérables, West Side Story).
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| Ivo Prato, Leitung Junior Jazz Workshop Ivo Prato, geboren 1967, ist in Langnau im Emmental aufgewachsen. Als Kind lernte er Klarinette und erhielt eine klassische musikalische Ausbildung. Später kam das Interesse am Jazz und mit 18 Jahren lernte er autodidaktisch Saxofon zu spielen.
1988, mit 21 Jahren, begann er freischaffend als Musiker zu arbeiten und erteilte Musikunterricht. Mit Konzertauftritten und Unterricht finanzierte er sich in den Jahren 1995 bis 2000 die Ausbildung zum Musiker und Musiklehrer an der Fachhochschule der Künste Swiss Jazz School in Bern.
Er arbeitet hauptsächlich in der Schweiz in verschiedenen Formationen und Projekten, tritt an Festivals, in Clubs und bei diversen Anlässen auf, macht Aufnahmen und bewegt sich dabei vorwiegend im Jazz und angrenzenden Stilen.
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